Was steht an?

Die Arbeitsgespräche waren im Wesentlichen von folgenden Themen bestimmt: Der Gesamthaushalt des Dorfes wird zu 78% vom Veteranenverband (bzw. über entsprechende Anträge vom vietnamesischen Staat) finanziert. Wir als internationale Unterstützergruppe versuchen, über Spenden 20% zu finanzieren, das sind für 2017 insgesamt 108 026 US Dollar (96 834 Euro), für 2018 112 677 US Dollar (100 835 Euro). 2% der Kosten werden über Spenden vor Ort gedeckt.

Zur Förderung von Kleinprojekten, für die zweckgebundene Spenden sinnvoll sind, werden unsere Partner eine Liste mit entsprechenden Vorhaben erstellen.

Ein Anliegen unserer Partner ist es, einen Finanztopf zu schaffen, der als Starthilfe für junge Erwachsene mit Behinderung dient, die das Dorf der Freundschaft verlassen. Sie können mit der Unterstützung z.B. ein eigenes kleines Unternehmen beginnen oder Arbeitsmaterialien anschaffen. Auch Familien mit besonders schwieriger Lebenssituation, in die ein Jugendlicher mit Behinderung zurückkehrt, sollen diese Art von Unterstützung erhalten.

Das Internationale Komitee schafft eine zunächst einjährige Planstelle für eine/n Angestellte/n, die oder der unsere Lehrerin Ms. Loan beim Finden und Organisieren von Möglichkeiten zur selbständigen/ beruflichen Lebensgestaltung für junge Erwachsene mit Behinderung unterstützen soll. Es ist schwer, in Vietnam einen Arbeitsplatz zu finden, erst recht für Menschen mit Behinderung.

Um die Freiwilligenarbeit im Dorf der Freundschaft leichter zu organisieren und zu strukturieren, werden wir in Zukunft mit den beiden Organisationen “Volunteers for Peace” und “Project Abroad” zusammen arbeiten.

Die feierliche Unterzeichnung eines Memorandums und das obligatorische Gruppenfoto beendeten unseren erfolgreich verlaufenen Arbeitstermin.

rb201608 005

Gelungene Zusammenarbeit von Menschen
aus sechs Nationen